Aktuelle Weltnachrichten vom 5. Mai 2022

Zusammengestellt und kommentiert und aus dem Englischen aktualisiert und erweitert von Norbert Link. Ursprüngliche Übersetzung: Marc Völler, Robert Muhr und Cristian Popescu.

Mit den hier ausgewählten Artikeln zeigen wir weltweite Entwicklungen im Lichte biblischer Prophezeiung auf. Wir drücken hier keinesfalls Zustimmung oder Ablehnung gegenüber den Artikeln selbst aus. Unsere eigenen Kommentare sind in Kursivschrift beigefügt. Wir haben auch einschlägige Aussagen in den zitierten Artikeln unterstrichen, um dem Leser einen schnellen Überblick zu ermöglichen.

Wir beginnen mit dem Durchsickern eines Mehrheitsentwurfs des Obersten US-Gerichtshofs, der die wegweisende Entscheidung Roe v. Wade aufhebt, die die Abtreibung im ganzen Land legalisiert, sowie über Reaktionen von Demokraten und Republikanern.

Wir fahren mit kontroversen Kommentaren des russischen Außenministers Sergej Lawrow fort, der unter anderem behauptete, dass Hitler „jüdisches Blut“ gehabt habe, was zu einer starken Verurteilung durch Israel führte, das bis zu diesem Zeitpunkt sehr darauf geachtet hatte, Russland nicht zu verärgern. Bitte sehen Sie sich diesbezüglich unser neues AufPostenStehen-Programm an mit dem Titel „Hatte Hitler jüdisches Blut?

Wir berichten auch über die Drohungen der Hamas gegen Israel und die internationalen terroristischen Aktivitäten des Iran.

Wir berichten sodann über Putins angeblich bevorstehende Operation und Drohungen Russlands, Großstädte in Europa, darunter London, Berlin und Paris, durch den Einsatz von Atomwaffen und einen „radioaktiven Tsunami“ zu zerstören.

Wir fahren fort mit der wachsenden Unzufriedenheit und Kritik an Deutschlands Bundeskanzler Olaf Scholz – und der gesamten deutschen Elite – und zitieren Behauptungen, wonach Scholz aus Druck und nicht aus Überzeugung handelt, und fragen, ob Deutschland einen wahren Führer hat. Sehen Sie sich in diesem Zusammenhang bitte unser aktuelles AufPostenStehen-Programm an mit dem Titel „Schwache deutsche Regierung unter Beschuss“. Wir berichten auch über einen weiteren „Sinneswandel“ Deutschlands in Bezug auf ein Embargo für russische Ölimporte, während Ungarn, die Slowakei und andere europäische Staaten sich entschieden gegen ein solches Vorgehen wehren.

Wir sprechen über den Besuch von Nancy Pelosi in der Ukraine, während Joe Biden von einem Besuch abgeraten wird, offenbar wegen seiner vielen unvorhersehbaren und peinlichen Versprecher. Wir zeigen auch Putins Verbündete auf der ganzen Welt, die letztendlich zu einem großen Teil zu den prophezeiten „Königen des Ostens“ gehören werden. Sodann berichten wir über kontroverse Aussagen des Papstes.

Wir schließen mit weiteren Beweisen für die Gottlosigkeit Kanadas und das schreckliche amerikanische Schulsystem.

 

Diese Woche in den Nachrichten

 

Wird die universelle Abtreibung in Amerika relativiert?

Die Presse schrieb am 3. Mai:

„Das Oberste Gericht der USA steht laut einem Medienbericht möglicherweise davor, das landesweite Recht auf Abtreibung zu kippen. Die Zeitung ‚Politico‘ veröffentlichte am Montagabend einen entsprechenden Urteilstext, bei dem es sich um einen ersten Entwurf einer mit Spannung erwarteten Entscheidung des Supreme Court zu dem Fall ‚Roe vs. Wade‘ [handelt]… ‚Roe war von Anfang an ungeheuerlich falsch‘, schrieb einer der Richter, Samuel Alito, laut dem Bericht in dem auf den 10. Februar datierten Papier…

„Eine juristisch bindende Veröffentlichung des endgültigen Urteils wird bis Ende Juni erwartet. Zwischen Entwürfen und der endgültigen Fassung können die Mitglieder des Obersten Gerichtes auch ihre Meinung ändern…

„Die Grundsatzentscheidung zum Fall Roe v. Wade aus dem Jahr 1973 ist eines der umstrittensten Urteile des Supreme Court. Es legt ein bundesweites Recht auf Abtreibung fest. Kritiker der Entscheidung sehen hier allerdings die Rechtssysteme der einzelnen Bundesstaaten in der Zuständigkeit [beschränkt], die in den USA eigene Strafgesetzbücher haben. Seit Jahrzehnten versuchen… Abtreibungsgegner, das Roe-Urteil zu kippen. Damit würden wieder die Gesetze der einzelnen Staaten greifen. Mehrere von ihnen haben bereits angekündigt, in diesem Fall die Abtreibung stark einzuschränken.“

Wenn Roe vs. Wade aufgehoben wird, kann jeder Staat entscheiden, ob er Abtreibungen innerhalb seiner eigenen Grenzen erlaubt, einschränkt oder verbietet. Es wird geschätzt, dass 26 Staaten sicher oder wahrscheinlich Abtreibungen einschränken würden. In einigen Fällen könnte Strafverfolgung gegen jeden eingeleitet werden, der bei einer Abtreibung behilflich ist.

Praktizierende katholische Politiker wie Joe Biden, Nancy Pelosi oder Chuck Schumer lehnten die geplante Entscheidung entschieden ab und sagten, dass das „Recht der Frau“, über ihren Körper zu bestimmen, gewahrt werden müsse und dass die Entscheidung „eine der schlimmsten und schädlichsten Entscheidungen in der modernen Geschichte“ sei. Obwohl Papst Franziskus angeblich erklärt hat, dass Biden ein guter Katholik sei, verbietet die katholische Kirche die meisten Fälle von Abtreibung, wobei sie die Tötung eines unschuldigen ungeborenen Kindes verurteilt.

Viele Konservative vermuten, dass die geplante Gerichtsentscheidung verbreitet wurde, um einen linksliberalen Aufschrei zu erzeugen, der das Gericht beeinflussen sollte. Die Weiterleitung des Entwurfs einer noch nicht getroffenen Entscheidung wurde als „Erbsünde für die Justizethik“ und „eine der größten Sicherheitsverletzungen in der Geschichte des Gerichts“ beschrieben.

 

Israel verärgert über Lawrows Kommentare über Hitler

Times of Israel schrieb am 2. Mai:

„Führende israelische Politiker forderten am Montag eine Entschuldigung und klagten den russischen Außenminister Sergej Lawrow an, weil er gesagt hatte, der Naziführer Adolf Hitler habe ‚jüdisches Blut‘ gehabt und dass Juden zu den schlimmsten Antisemiten gehören würden. Lawrow machte diese Bemerkungen in einem Interview mit dem italienischen Fernsehen, in dem er behauptete, dass die jüdische Abstammung des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Zelenskij die Behauptung Russlands nicht unterwandere, dass seine Invasion in der Ukraine der ‚Entnazifizierung‘ des Landes diene.

„‚Das Ziel solcher Lügen ist es, die Juden selbst für die schrecklichsten Verbrechen in der Geschichte verantwortlich zu machen, die an ihnen begangen wurden, und so die Unterdrücker Israels aus der Verantwortung zu entlassen,‘ sagte Premierminister Naftali Bennett in einer Erklärung…

„Bennetts Verurteilung folgte auf eine stärkere Verdammung von Außenminister Yair Lapid und anderen israelischen Ministern. ‚Dies ist eine unverzeihliche und skandalöse Bemerkung, ein schrecklicher historischer Fehler, und wir erwarten eine Entschuldigung,‘ sagte Lapid. ‚Hitler war nicht jüdischer Herkunft und die Juden haben sich im Holocaust nicht selbst ermordet. Die niedrigste Form des Rassismus gegen Juden ist es, die Juden selbst für den Antisemitismus verantwortlich zu machen.‘ Lapid fügte hinzu: ‚Wir bemühen uns nach Kräften, gute Beziehungen zu Russland zu unterhalten, aber es gibt eine Grenze, und diese Grenze wurde diesmal überschritten. Die russische Regierung muss sich bei uns und dem jüdischen Volk entschuldigen.‘“

Breitbart fügte am 2. Mai hinzu:

„Trotz der zwiespältigen Haltung Israels zum Russland-Ukraine-Krieg – die darauf zurückzuführen ist, dass es ein seltener Verbündeter beider Länder ist – hat seine Sprache in den letzten Wochen einen schärferen Ton angenommen…“

Axios schrieb am 2. Mai:

„Es ist das erste Mal, dass Israel die russische Behauptung, Zelenskyy sei ein ‚Nazi‘, öffentlich verurteilt hat… Die Verurteilung ist das jüngste Beispiel dafür, wie sich die israelische Politik gegenüber der russischen Invasion in der Ukraine langsam gewandelt hat, wobei die israelische Regierung mehr Kritik an den russischen Maßnahmen äußert und mehr Bereitschaft zeigt, der Ukraine Hilfe zu leisten. Während Israel die russische Invasion verurteilt und Russland kürzlich Kriegsverbrechen vorgeworfen hat, hat es sich in der Ukraine-Krise viele Wochen lang vorsichtig verhalten, um die militärische Zusammenarbeit mit Russland in Syrien sicherzustellen.“

Die „guten“ Beziehungen zwischen Russland und Israel werden zu Ende gehen.

 

Hamas bedroht Israel

Times of Israel schrieb am 2. Mai:

„In einer Rede am Samstagabend, die mit mörderischen Drohungen und Beschimpfungen gegen Israel angefüllt war, sagte der Hamas-Führer im Gazastreifen, Yahya Sinwar, dass die Terrorgruppe ‚nicht zögern wird, irgendwelche Schritte zu unternehmen,‘ wenn Israel die Al-Aqsa-Moschee ‚beschädigt‘… ‚Al-Aqsa und Jerusalem zu beschädigen bedeutet einen regionalen, religiösen Krieg,‘ sagte er…

„Sinwar lobte die jüngste Terrorwelle gegen Israelis, die 15 Tote gefordert hat, ermutigte Palästinenser im Westjordanland und arabische Israelis, weitere Anschläge zu verüben, begrüßte eine ‚globale Verschiebung‘ zugunsten der palästinensischen Angelegenheit und drängte die islamistische Ra’am-Partei, sich aus der israelischen Regierungskoalition zurückzuziehen… Nach den jüngsten Zusammenstößen zwischen Palästinensern und der Polizei an der Al-Aqsa-Moschee setzte die Ra’am ihre Mitgliedschaft in der Koalition aus. Obwohl die Spannungen nicht weiter eskaliert sind, müsste die Ra’am wieder offiziell in die Regierung eintreten…

„Sinwar beschuldigte Israel außerdem, den Tempelberg als ‚ersten Schritt‘ zur ‚Zerstörung der Al-Aqsa-Moschee und zum Bau eines Tempels‘ an ihrer Stelle begehen zu wollen… ‚Al-Aqsa ist in der Tat in Gefahr,‘ sagte Sinwar…

„Was die in Israel lebenden Araber betrifft, so forderte er auch sie auf, Israelis zu töten: ‚Unsere Leute, die innerhalb des Besatzerstaates leben – im Negev, im [nördlichen] Dreieck, in Haifa, in Akkon, in Jaffa und in Lod – jeder, der eine Waffe hat, sollte sie nehmen, und diejenigen, die keine Waffe haben, sollten ein Schlachtermesser oder irgendein Messer nehmen, das sie bekommen können,‘ sagte er….“

 

Irans internationale terroristische Aktivitäten

Die Jerusalem Post schrieb am 30. April:

„Der im Iran operierende [israelische] Mossad hat einen iranischen Staatsangehörigen festgenommen und verhört, der ein Komplott zur Ermordung eines israelischen Diplomaten und eines US-Generals anführte, wie Quellen bestätigt haben. Eine am Samstag veröffentlichte Tonaufnahme zeigt ein Foto von Mansour Rasouli, auf dem er zugibt, dass ihm befohlen wurde, eine Zelle zur Ermordung eines Mitarbeiters des israelischen Konsulats in Istanbul, eines in Deutschland stationierten US-Generals und eines Journalisten in Frankreich aufzubauen…

„Die Quds Force, die für Auslandsoperationen zuständige Zweigstelle der IRGC, plante, die Attentate mit Hilfe von Drogenkartellen durchzuführen, wobei die Islamische Republik Berichten zufolge bereit war, über 1 Million Dollar für die Zielpersonen zu zahlen. Die geplanten Attentate wurden von einem Mitglied der in Europa stationierten Einheit 840 der Quds Force organisiert, das 150.000 Dollar für die ‚Vorbereitung der Attentate‘ erhielt, indem es seine Verbindungen zu verschiedenen europäischen Drogenbaronen nutzte.

„Die Einheit 840 ist eine relativ geheime operative Organisation, die terroristische Infrastrukturen außerhalb des Irans gegen westliche Ziele und Oppositionsgruppen organisiert… Verteidigungsbeamte sagten, die gescheiterten Attentate reihten sich in eine lange Liste ähnlicher Anschlagspläne ein, darunter die jüngsten in Kenia und Kolumbien. Türkische, britische und amerikanische Berichte der letzten Jahre haben den Iran beschuldigt, große internationale Verbrecherorganisationen zu nutzen, die ihm helfen, seine Ziele im Ausland zu erreichen, wozu auch die Durchführung von Terroranschlägen gehört.“

 

Putin soll operiert und seine Befugnisse sollen übertragen werden

Die Sun schrieb am 30. April:

„[Putin] war die Quelle erheblicher Spekulationen inmitten von Berichten, dass er sowohl mit Unterleibskrebs als auch mit der Parkinson-Krankheit kämpft. Doch nun wurde berichtet, dass der 69-jährige Putin bald verschwinden könnte, da er sich unters Messer legen und die Macht an Nikolai Patruschew übertragen werden soll.

„Der schattenhafte Patruschew, 70, gilt als einer der Hauptarchitekten der Kriegsstrategie gegen die Ukraine und als der Mann, der Putin davon überzeugt hat, dass Kiew von Neonazis überflutet sei.  Die Behauptung wurde vom russischen Medienunternehmen General SVR gemeldet, das vor etwa 18 Monaten erstmals Fragen zu Putins Gesundheit aufgeworfen hatte…

„Wann genau Putin ins Krankenhaus gehen wird, ist unklar, aber es ist unwahrscheinlich, dass es vor dem 9. Mai geschehen wird, wenn er dem grandiosen Roten Tag des Sieges zum Gedenken an die Bezwingung Hitlers vorsteht…

„Ein totaler Krieg [gegen die Ukraine] würde es Moskau ermöglichen, mehr Wehrpflichtige einzuziehen, das Kriegsrecht zu verhängen und auch um die Unterstützung seiner internationalen Verbündeten – wie Belarus – zu werben.“

 

Europa zerstören?

Die Sun schrieb am 2. Mai:

„Das RUSSISCHE Staatsfernsehen hat in einem bizarren neuen Propagandavideo damit gedroht, das Vereinigte Königreich unter einem radioaktiven Tsunami zu ertränken. In der abschreckenden Sendung zeigte der Moderator auch, wie die neueste weltvernichtende Satan-2-Atomrakete des Kremls Großbritannien auslöschen könnte. Die Warnung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem der Kreml wegen der Waffenlieferungen an die Ukraine verheerende Militärschläge gegen Großbritannien in Aussicht stellt… Moderator Dmitri Kisseljow kündigte Russlands zweite Option an, Großbritannien mit seiner ‚Unterwasser-Roboterdrohne Poseidon‘ in die ‚Tiefen des Meeres zu stürzen‘. In einer abschreckenden Grafik warnte er, dass die Rakete eine gigantische Tsunamiwelle von bis zu 500 Meter Höhe auslösen würde…

„Putin selbst warnte letzte Woche düster vor dem Einsatz von Atomwaffen gegen das Vereinigte Königreich und seine europäischen Verbündeten, als im russischen Fernsehen verheerende Atomkarten ausgestrahlt wurden. Darin wurde schadenfroh davor gewarnt, dass Berlin in 106 Sekunden, Paris in 200 Sekunden und London in 202 Sekunden atomar vernichtet werden können. Die 208 Tonnen schwere Hyperschall-Interkontinentalrakete ‚Satan-2‘ hat eine Geschwindigkeit von 25556 km/h und ist nach Angaben des Kremlchefs ‚unaufhaltsam‘…

„Sergej Lawrow sagte, das Risiko eines 3. Weltkriegs sei jetzt ‚beträchtlich‘ – und meinte, der Westen führe im Grunde einen Stellvertreterkrieg gegen Moskau durch seine Unterstützung für Kiew…“

Der Mirror fügte am 30. April hinzu:

„Das russische Staatsfernsehen simulierte einen schrecklichen Atomangriff auf Europa und erklärte, es werde ‚keine Überlebenden‘ geben… Die erschreckenden Behauptungen… wurden in der beliebten Fernsehsendung aufgestellt, die zu den am meisten gesehenen des Landes gehört.“

Das wird jetzt nicht passieren, aber in der Zukunft WIRD es einen Atomkrieg geben.

 

Kritik an Scholz

Die Daily Mail schrieb am 29. April:

„Nach zwei Monaten des Ausweichens und der Ausreden hat die deutsche Regierung diese Woche endlich zugestimmt, einige schwere Panzer in die Ukraine zu schicken… Besser spät als nie, könnte man meinen. Allerdings wurden die 50 genehmigten Gepard-Flugabwehrfahrzeuge erstmals in den 1960er Jahren eingesetzt und gehören trotz mehrerer Modernisierungen seit über einem Jahrzehnt nicht mehr zum Arsenal der deutschen Armee… Militärexperten sagen, dass es sich um eine komplizierte Waffe handelt, die eine monatelange Ausbildung erfordert (fünf Monate, zum Beispiel, als die rumänische Armee diese erwarb), sowie einen ständigen Nachschub an Ersatzteilen — und Munition aus der Schweiz, zu deren Lieferung sich die Schweiz bisher nicht bereit erklärt hat.

„Kein Wunder, dass die Ukrainer das Gefühl haben, dass Deutschland es nicht ganz ernst meint mit seinen Bemühungen, sie mit den Waffen auszustatten, die sie dringend und schnell brauchen.

„Dabei ist es erst etwas mehr als zwei Monate her, dass Scholz vor dem Deutschen Bundestag eine historische Rede hielt, die damals als Wendepunkt gefeiert wurde. In einer etwas weniger als eine Stunde langen Rede, als russische Panzer und Truppen bei einer unprovozierten Invasion in die Ukraine über die Grenze strömten, erklärte der frisch gewählte Bundeskanzler die seit langem betriebene Kuschelpolitik Deutschlands gegenüber dem Kreml für beendet. Er versprach weitere Milliarden für die Verteidigung, um die Aushöhlung des deutschen Militärs zu stoppen, sowie Unterstützung bei Sanktionen gegen Moskau und sogar Waffen für die Ukraine. Als er sich setzte, lagen 16 Jahre Merkelismus — die pro-russische Haltung seiner Vorgängerin Angela Merkel — in Scherben.

„Das war umso bemerkenswerter, als es von einem Kanzler kam, dessen sozialdemokratische Partei immer an der Spitze der Annäherung an Russland gestanden hatte — eine Politik, die als Ostpolitik bekannt ist und bis in die frühen 1960er Jahre zurückreicht. Doch im Anschluss an diesen vermeintlichen Wendepunkt war Scholz nirgends zu sehen. Es war fast so, als wäre er untergetaucht

„Verständnisvolle Kommentatoren erinnerten daran, dass Scholz mit den Grünen koalierte, die sich im Pazifismus tummelten, und den Linken in seiner eigenen Partei entgegenkommen musste, die trotz der russischen Barbarei in der Ukraine immer noch eine Schwäche für die Ostpolitik hatten. Aber die Grünen ließen verlautbaren, dass sie für die Entsendung schwerer Waffen eintreten, und die Linken hielten den Kopf unten. Eine weitere erbärmliche Ausrede hatte ins Gras gebissen

„Die Welt, eine der angesehensten deutschen Zeitungen, nannte die Untätigkeit von Scholz nach seiner Grundsatzrede ‚die gefährlichste Fehleinschätzung in der Geschichte der Bundesrepublik.‘ Es ist eine Krise für das gesamte deutsche politische Establishment, da alle — Linke, Rechte und Mitte sowie Großunternehmen und Gewerkschaften — in das traurige Chaos verwickelt sind, das Deutschlands langjährige Komplizenschaft mit dem Kreml angerichtet hat.

„Wie die vielleicht ungeheuerlichste deutsche Putin-Marionette, der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder, kürzlich zugab: ‚Wir waren alle seit 30 Jahren dabei.‘ Als Vorsitzender der Nord Stream 2-Gaspipeline und Vorstandsmitglied des Ölgiganten Rosneft hat er sich jahrelang mit den Schätzen russischer Energieunternehmen die Taschen gefüllt — und tut es immer noch.

„Das deutsche Establishment hat den britischen Brexit lautstarker kritisiert als das von Putin geprägte Russland. Jetzt zahlt es den Preis für seine Komplizenschaft mit dem Kreml. Schröders guter Kumpel, Frank-Walter Steinmeier, ist Deutschlands Staatsoberhaupt. Seine Beziehungen zu Moskau sind so eng, dass Kiew ihn zur Persona non grata (unerwünschte Person) erklärt hat. Der ukrainische Botschafter in Berlin weigert sich, mit ihm in einem Raum zu sein.

„Der Kontrast zwischen Deutschlands politischen Führern und den weiblichen Anführern, die als die fünf Kriegerinnen des Nordens bezeichnet werden, könnte nicht krasser — oder erfrischender — sein. Dänemark, Schweden, Finnland, Estland und Litauen werden allesamt von klugen, kämpferischen Frauen geführt, die Putin schon vor der Invasion heftig kritisiert hat, und die die Ukraine seitdem nachdrücklich unterstützt haben…

„Die Entscheidung, sich zunehmend von russischen Kohlenwasserstoffen abhängig zu machen, hat Deutschland selbst getroffen. Es wurde nicht gezwungen, diesen Weg zu gehen. Wichtige Stimmen im In- und Ausland haben Deutschland davor gewarnt. Sie wurden ignoriert. Es war ein schrecklicher Fehler mit enormen geopolitischen Folgen, die sich jetzt auf tragische Weise für alle sichtbar entfalten…“

Deutschland hat über viele Jahre hinweg schwere Fehler begangen.

Die Deutsche Welle schrieb am 30. April:

„In Bezug auf den Krieg in der Ukraine hat Bundeskanzler Olaf Scholz darauf beharrt, dass Deutschland ‚alles tut‘, was möglich ist. Doch die Kluft zwischen seinen Worten und Taten lässt anderes vermuten… Anfang dieser Woche blinzelte ich, als etwas, von dem Olaf Scholz wochenlang behauptet hatte, es sei unmöglich, plötzlich möglich geworden war. Deutschland wird mit der Lieferung von Flugabwehrpanzern an die Ukraine beginnen. Wie so vieles in der deutschen Politik in Bezug auf den Ukraine-Krieg, einschließlich der ursprünglichen Entscheidung Ende Februar, überhaupt keine Waffen zu liefern, kam diese Ankündigung aus heiterem Himmel: Noch Stunden zuvor hatten führende Mitglieder der Sozialdemokratischen Partei von Scholz in Interviews erklärt, dass die Entsendung schwerer Waffen nicht in Frage käme. Offensichtlich hatten sie das Memo nicht erhalten — oder Scholz ließ sie im Unklaren, wie er es Berichten zufolge gegenüber einigen seiner Minister tat, als er in den Tagen nach der russischen Invasion eine erhebliche Aufstockung des Haushalts für die Bundeswehr vorschlug.

„Im Vorfeld des Krieges und seither war Deutschlands Grundhaltung, dass wir es nicht können: Wir können keine Waffen in ein Konfliktgebiet schicken, wir können Russland nicht von SWIFT (internationales Zahlungssystem) ausschließen, wir können kein Embargo gegen russische Energie verhängen, wir können keine schweren Waffen schicken — die Liste geht weiter… Die Tatsache, dass so viel ‚können nicht‘ zu ‚können doch‘ geworden sind, offenbart eine Diskrepanz zwischen der Rhetorik des Kanzlers und Deutschlands zögerlichem Handeln… Scholz scheint eher aus Druck als aus Überzeugung zu handeln… Die spontanen Kehrtwendungen, bei denen das Unmögliche über Nacht möglich wird, legen nahe, dass ‚nicht können‘ in Wirklichkeit ‚nicht wollen‘ bedeutet.

„… die Deutschen scheinen im Moment nicht bereit zu sein, Opfer zu bringen. Eine am Donnerstag veröffentlichte Umfrage ergab, dass nur jeder zweite Deutsche bereit wäre, auf Dinge des täglichen Lebens zu verzichten, um der Ukraine zu helfen. Aber die öffentliche Unterstützung kann sich ändern… Deutschland hat die Mittel, viel, viel mehr zu tun. Die Frage ist nur, ob es den Führer hat.

Die Antwort ist offensichtlich: Im Moment hat Deutschland keinen Führer.

Der Guardian schrieb am 1. Mai:

„Der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz hat sich gegen Vorwürfe verteidigt, sein Vorgehen gegen die russische Aggression sei zögerlich und zaghaft gewesen. Er betonte, seine Entscheidungen seien in enger Absprache mit Deutschlands Verbündeten getroffen worden und er wolle jeden Verdacht vermeiden, dass das Land einen ‚Alleingang‘ mache. Scholz wurde sogar innerhalb seiner eigenen Regierung heftig kritisiert und geriet letzte Woche besonders unter Beschuss von Oppositionsführer Friedrich Merz, der ihm Führungsschwäche und ‚Zögerlichkeit, Zaudern und Zaghaftigkeit‘ vorwarf…

„Scholz schien sich dem immensen nationalen und internationalen Druck zu beugen, als er letzte Woche ankündigte, dass Deutschland schwere Waffen in Form von selbstfahrenden Flugabwehrsystemen an die Ukraine liefern würde, was als scharfe politische Kehrtwende angesehen wurde. Der ukrainische Botschafter in Berlin, Andriy Melnyk, begrüßte diesen Schritt und setzte Scholz am Sonntag weiter unter Druck, indem er betonte, dass er nicht weit genug gehe, und von Deutschland mehr ‚Fantasie und Mut‘ forderte… Melnyk… sagte, die letzte Woche versprochenen Gepard-Flugabwehrkanonen seien unzureichend und zu alt

„Während in der deutschen Politik die Debatte darüber tobte, wann und ob Deutschland von russischen Gaslieferungen unabhängig werden kann, berichtete die Nachrichtenagentur DPA, dass die Regierung plant, die EU-Pläne für ein russisches Ölembargo als Teil einer sechsten Runde von Sanktionen zu unterstützen… trotz des Widerstands von Ungarn, Österreich, der Slowakei, Spanien, Italien und Griechenland. ….“

 

Ungarn ist gegen ein Verbot von russischem Öl und Gas

Der Express schrieb am 2. Mai:

„Hohe Beamte in Ungarn haben gewarnt, dass Budapest bereit ist, alle Versuche in der Europäischen Union zu blockieren, Sanktionen gegen Russlands Ölindustrie zu verhängen… Ungarn hat gewarnt, dass das Land bereit wäre, sein Veto einzulegen, wenn diese Maßnahmen die Fähigkeit Budapests, Energie zu importieren, beeinträchtigen würden… Der ungarische Kabinettminister Gergely Gulyas sagte am Sonntag gegenüber HirTV: ‚Da solche Entscheidungen Einstimmigkeit erfordern, macht es keinen Sinn, dass die Kommission Sanktionen vorschlägt, die Erdgas und Rohöl betreffen und die ungarischen Versorgungsmöglichkeiten einschränken würden. Wir haben deutlich gemacht, dass wir das niemals unterstützen werden.‘…

„Ein Beamter sagte der Nachrichtenagentur Reuters, dass die EU-Kommission der Slowakei und Ungarn ‚eine Ausnahmeregelung oder eine lange Übergangszeit‘ anbieten könnte, um die Einheit der 27 Nationen zu wahren… Der deutsche Vizekanzler Robert Habeck warnte davor, dass es unter den EU-Mitgliedstaaten immer noch keine Einigkeit darüber gebe, ob ein Verbot von russischem Öl und Gas verhängt werden soll.“

 

Deutschland plötzlich für Ölembargo?

Die Deutsche Welle schrieb am 2. Mai:

„Die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock hat erklärt, Berlin sei bereit, ein schrittweises, EU-weites Embargo für russische Ölimporte zu unterstützen… [Wirtschafts- und Klimaminister Robert] Habeck räumte ein, dass höhere Preise in Deutschland langfristig zu erwarten seien, da der Staat nicht alle Energiepreissteigerungen auffangen könne… Er sagte jedoch, dass die Folgen der höheren Energiekosten für eine Reihe von Unternehmen erst ab 2023 spürbar würden, da viele Unternehmen langfristige Verträge mit festen Laufzeiten hätten…

„Habeck sagte, dass die meisten der derzeitigen Energielieferungen aus Russland an die Raffinerie in Schwedt bei Berlin gehen… Als Reaktion auf Habecks Äußerungen gab die Stadt Schwedt eine Erklärung ab, in der sie seine Zusicherungen, dass ein Embargo ‚machbar‘ sei, in Frage stellte und die Regierung beschuldigte, ‚Bedingungen aus der Ferne‘ für das Hauptgeschäft der Stadt zu diktieren.“

Breitbart fügte am 2. Mai hinzu:

„Die deutsche Zentralbank hat davor gewarnt, dass eine vollständige Abschaltung der russischen Energieversorgung die Inflation stark ansteigen lassen und dem Wirtschaftswachstum schaden könnte. Sie warnte, dass das Wirtschaftszentrum der Europäischen Union in diesem Jahr einen Rückgang des BIP um zwei Prozent erleben könnte. Trotz des Beschlusses, sich vom russischen Erdöl abzuschneiden, hat sich die Regierung jedoch nicht dazu verpflichtet, flüssiges Erdgas aus Moskau abzustellen

„Gegenwärtig zahlt die Europäische Union Russland täglich rund 780 Millionen Euro ($850/£680 Millionen) als Gegenleistung für Öl und Erdgas. Seit dem Beginn der Invasion in die Ukraine im Februar hat die EU über 44 Milliarden Euro nach Russland geschickt, was 71 Prozent der russischen Energieexporte entspricht. Deutschland, der größte Einzelabnehmer von russischem Gas und Öl in der EU, hat seit Beginn des Einmarsches mehr als 9 Milliarden Euro nach Russland geschickt.“

 

Pelosi in der Ukraine

Axios schrieb am 1. Mai:

„Die Sprecherin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi… führte am Sonntag eine Delegation des Kongresses zu einem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Zelenski in Kiew…

„Das Weiße Haus hat die Entsendung von Präsident Biden unter Hinweis auf Sicherheitsbedenken vorerst ausgeschlossen.“

Der wahre Grund könnte sein, dass die Demokraten besorgt darüber sind, was Biden in der Ukraine sagen könnte. Beachten Sie den nächsten Artikel.

 

Bidens peinliche Fehltritte

Die New York Post schrieb am 29. April:

„Der zu Fauxpas neigende Präsident Biden hat nach seinem jüngsten peinlichen Patzer, bei dem er während einer Rede am Donnerstag, in der er den US-Kongress um ein zusätzliches 33-Milliarden-Dollar-Hilfspaket für die Ukraine bat, wiederholt über das Wort ‚Kleptokratie‘ stolperte, Bedenken aufkommen lassen… Biden, 79, sprach über die Pläne seiner Regierung, russisches Vermögen zu beschlagnahmen, als er in sprachliche Schwierigkeiten geriet. ‚Wir werden ihre Jachten, ihre Luxuswohnungen und andere unrechtmäßige Gewinne von Putins Kleptokr- – ja – Kleptokratie und Klep- – den Typen, die die Kleptokratien sind, beschlagnahmen,‘ sagte Biden zu Reportern mit einem selbstironischen Kichern…

„Wenige Augenblicke zuvor hatte Biden auch fälschlicherweise [zweimal] gesagt, dass die USA den russischen Oligarchen ‚aushelfen‘ werden ‚und sicherstellen, dass wir ihnen ihre – ihre unrechtmäßigen Gewinne wegnehmen.‘“

 

Putins Verbündete

Express schrieb am 2. Mai:

„Putin und sein Regime werden in der Ukraine immer verzweifelter, wo sie sich abmühen, über die Grenzen des Landes hinaus vorzudringen, während sie mit internationaler Verurteilung konfrontiert sind. Einige Staats- und Regierungschefs haben das einmarschierende Regime unterstützt und damit den globalen Konsens gebrochen… Er ist nicht ohne Unterstützung, da er in der ganzen Welt verstreute Anhänger hat. Die meisten von ihnen kommen aus Osteuropa, aber einige überraschende Führer haben in den letzten Monaten Mitglieder des russischen Regimes herzlich willkommen geheißen.

„Der umstrittene weißrussische Ministerpräsident Alexander Lukaschenko, der als ‚letzter Diktator Europas‘ bekannt ist, ist der wichtigste unter ihnen… Auch der serbische Präsident Aleksandar Vucic hat das russische Regime unterstützt… Vucic hat sich mit seinen politischen Beziehungen zu seinem russischen Amtskollegen gebrüstet. Er hat sich geweigert, Russland zu verurteilen und sich an den EU-Sanktionen zu beteiligen, obwohl er einen Antrag auf Mitgliedschaft gestellt hat, und untergräbt damit die Bemühungen des Blocks, Angriffe auf die Ukraine zu verhindern…

„Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban hat dieses Jahr eine weitere Amtszeit erreicht. Fast unmittelbar nach seinem Wahlsieg im April ließ Orban seine Versuche fallen, sich von seiner historischen Unterstützung für Putin zu distanzieren, und kritisierte Wolodymyr Zelenskij. Er nannte den ukrainischen Staatschef einen ‚Gegner‘ Ungarns, und der Kreml erklärte, Putin habe ihm nach seinem Sieg eine persönliche Glückwunschbotschaft geschickt…

„Weiter östlich hat Putins Regime die Unterstützung der indischen Regierung gefunden… Indien hat den Handel mit Russland trotz westlicher Sanktionen und erhöhter Ölimporte fortgesetzt und damit die Bemühungen anderer Länder untergraben… Anfang dieses Monats organisierten Beamte eine Abstimmung zur Verurteilung Russlands, die von 143 Ländern unterstützt wurde, darunter die USA, Großbritannien, Frankreich und Deutschland. Doch Indien, Pakistan, Iran und China enthielten sich der Stimme, und vier weitere Unterstützer Putins, dessen Regierung dagegen stimmte, wurden bei der Abstimmung enttarnt… Syrien, Weißrussland, Nordkorea und Eritrea stimmten alle gegen die Verurteilung der Invasion. Weißrussland unterstützte Putin bereits in der Ukraine, während die übrigen Länder ihre Abneigung gegen den westlichen Interventionismus zum Ausdruck brachten.“

Die Jerusalem Post schrieb am 30. April:

„Die Amerikaner… reagierten negativ auf die Beziehungen zwischen Russland und China, das Russlands anhaltende Invasion in der Ukraine nicht verurteilt hat… Etwa 62% sahen in der Beziehung ein sehr ernstes Problem für die USA und weitere 30% sahen es als eher ernst an.“

 

„Papst wettert gegen die NATO“ 

Bild Online schrieb am 4. Mai:

„In einem Interview (mit der italienischen Zeitung ‚Corriere della Sera‘) gab Franziskus (85) der Nato eine Mitschuld an Putins barbarischem Angriffskrieg. Die Nato-Osterweiterung bezeichnete der Papst als ‚Bellen‘ der Nato vor Russlands Tür…. Die seltsamen Nato-Vorwürfe und die Tatsache, dass er zuerst zu Kreml-Despot Wladimir Putin reisen will, ehe er nach Kiew kommt, stoßen auf Kritik….

„Der diplomatische Grat, auf dem Franziskus wandelt, ist extrem schmal. Zieht man in Betracht, dass er bislang mit seinen Initiativen außenpolitisch – Beispiel: Venezuela – viel mehr Schaden angerichtet als geholfen hat, er als internationaler Vermittler keine Erfahrung hat, ist das Interview tendenziell ein Nachweis von Lernfähigkeit.

„Allerdings: Kritiker hatten dem Vatikan schon in der Zeit vor der völkerrechtlichen Krim-Annexion zu große Russland-Nähe vorgeworfen.“

 

Ungöttliches Kanada

Der Spectator schrieb am 30. April:

„Seit letztem Jahr erlaubt das kanadische Gesetz… sowohl den Reichen als auch den Armen, sich selbst zu töten, wenn sie zu arm sind, um in Würde weiterzuleben… [Kanada] wird sogar für ihren Tod aufkommen. Was es nicht tun wird, ist, Geld auszugeben, damit sie leben können, anstatt sich umzubringen…

„Im Jahr 2015 stellte der Oberste Gerichtshof Kanadas 22 Jahre seiner eigenen Rechtsprechung auf den Kopf, indem er das Verbot der Sterbehilfe im Land als verfassungswidrig erklärte… Im darauffolgenden Jahr erließ das Parlament ein Gesetz, das Sterbehilfe erlaubt, allerdings nur für Menschen, die an einer unheilbaren Krankheit leiden, deren natürlicher Tod ‚ziemlich absehbar‘ war…

„Es dauerte nur fünf Jahre, bis der sprichwörtliche Abhang sichtbar wurde, als das kanadische Parlament das Gesetz C-7 verabschiedete, ein weitreichendes Euthanasiegesetz, das das Erfordernis der ‚ziemlichen Absehbarkeit‘ aufhob – und das Erfordernis, dass der Zustand ‚unheilbar‘ sein muss… Schon vor der Verabschiedung des Gesetzes C-7 gab es zahlreiche Berichte über Missbrauch. Ein Mann mit einer neurodegenerativen Krankheit sagte vor dem Parlament aus, dass Krankenschwestern und ein medizinischer Ethiker in einem Krankenhaus versuchten, ihn zur Selbsttötung zu zwingen, indem sie ihm drohten, ihn mit zusätzlichen Kosten in den Bankrott zu treiben oder ihn aus dem Krankenhaus zu werfen, und indem sie ihm 20 Tage lang Wasser vorenthielten. Praktisch alle Behindertenrechtsorganisationen des Landes haben sich gegen das neue Gesetz ausgesprochen. Ohne Erfolg…

„Seitdem ist alles nur noch schlimmer geworden. Eine Frau in Ontario wurde zur Euthanasie gezwungen, weil ihre Wohnbeihilfe es ihr nicht erlaubte, eine bessere Wohnung zu finden, die ihre lähmenden Allergien nicht verschlimmern würde. Eine andere behinderte Frau beantragte Sterbehilfe, weil sie es sich ‚einfach nicht leisten kann, weiterzuleben.‘ Eine andere bat um Sterbehilfe, weil sie aufgrund von Covid-Schulden nicht in der Lage war, die Behandlung zu bezahlen, die ihre chronischen Schmerzen erträglich machen würde…

„[Die Medien] haben bemerkenswert wenig Interesse an dem offenen Sozialmord an Bürgern in einem der reichsten Länder der Welt gezeigt. Vielleicht haben Journalisten, wie viele Ärzte, Angst, als ‚unprogressiv‘ beschuldigt zu werden, wenn sie die neue Kultur des Todes in Frage stellen…

„Nächstes Jahr werden sich die Schleusen noch weiter öffnen, wenn psychisch Kranke… für den assistierten Suizid in Frage kommen, obwohl begeisterte Ärzte und Krankenschwestern dem Gesetz bereits zuvorgekommen sind. Es gibt bereits Überlegungen, auch ‚mündigen Minderjährigen‘ den Zugang zur Euthanasie zu ermöglichen…“

Das ist schrecklich. Aber die Verantwortlichen werden von Gott zur Rechenschaft gezogen werden.

 

Schulen müssen aufhören, unsere Kinder zu indoktrinieren

Dr. Ron Paul vom Ron Paul Institute schrieb am 2. Mai:

„Eine Gesetzesvorlage in Florida, die den Unterricht über Sexualität im Kindergarten bis zur dritten Klasse einschränkt, ist zum jüngsten Scharmützel im Kulturkampf geworden. Die Befürworter des Gesetzentwurfs sagen, dass staatliche Schulen nichts mit dieser Art von Unterricht für junge Schüler zu tun haben dürfen. Damit haben sie ein gutes Argument. Der Einsatz staatlicher Macht zur Indoktrination von Kindern in bestimmten politischen und sozialen Überzeugungen – unabhängig von den Wünschen der Eltern – ist ein großes Problem.

„Während der Unterricht, um den es in Florida geht, mit den Bemühungen der Linken in Verbindung gebracht wird, kann die Versuchung, ideologische Ziele durch die Bildungspolitik zu erreichen, auch bei Konservativen stark sein… [Einige] Konservative versuchen, die Schulen zu zwingen, einen ‚patriotischen‘ Lehrplan einzuführen. Das ist genauso schädlich wie die Bemühungen der Linken, Schulen zu zwingen, kritische Rassentheorie zu unterrichten. Schüler, die mit der kritischen Rassentheorie indoktriniert werden, werden ihren Abschluss in dem Glauben machen, dass weiße männliche Kapitalisten die Quelle allen Übels sind. Schüler, die mit ‚Patriotismus‘ indoktriniert werden, werden ihren Abschluss machen, indem sie jedes bisschen Propaganda glauben, das von der Kriegspartei unterstützt wird, und werden alle, die von der ‚Parteilinie‘ abweichen, als unpatriotisch verleumden…

„In einer freien Gesellschaft würden die Eltern – nicht Politiker, Bürokraten oder Lehrergewerkschaften – die Erziehung kontrollieren. Die Eltern würden entscheiden, ob und wann der Unterricht ihrer Kinder Themen wie Sexualität, Rassentheorie und die Beweise für und gegen den Darwinismus umfassen soll.

Das Schulsystem in den USA ist furchtbar.