Mitgliederbrief – 18. Juli 2025

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Liebe Geschwister und Freunde,

Als Gott, der Vater, die Engel durch Christus erschuf (Johannes 1,3; Epheser 3,9; Kolosser 1,16), muss ihnen der Gedanke gekommen sein, dass die Möglichkeit bestand, dass einige rebellieren würden, da sie Wesen mit freien moralischen Entscheidungen und ohne vorheriges Charakterbildung ins Leben riefen, die nur im Laufe der Zeit entwickelt werden kann.

Obwohl diese Möglichkeit bestand, setzten sie diesen Aspekt ihres Plans fort. Wie sich herausstellte, rebellierten Satan und etwa ein Drittel der Engel und warten nun auf ihr zukünftiges Gericht.

Wir wissen, dass Stolz ein Problem für Satan wurde. In Hesekiel 28,15-16 heißt es: „Du warst ohne Tadel in deinem Tun von dem Tage an, als du geschaffen wurdest, bis an dir Missetat gefunden wurde. Durch deinen großen Handel wurdest du voll Frevels und hast dich versündigt. Da verstieß ich dich vom Berge Gottes und tilgte dich, du schirmender Cherub, hinweg aus der Mitte der feurigen Steine.“

Er war perfekt, als er von Gott geschaffen wurde—perfekt von seiner Erschaffung an, bis Missetat (Sünde) in ihm gefunden wurde.

Wir wissen, dass Sünde, die nicht behandelt wird, die ganze Person verdirbt.  Anstatt sich frühzeitig mit seinem Problem zu befassen, entwickelte es sich zu einer ausgewachsenen Rebellion und einem Versuch, Gott zu stürzen.

Natürlich dient die Rebellion als historisches Ereignis den gläubigen heiligen Engeln als Beispiel dafür, nicht den Weg zu gehen, den Satan eingeschlagen hat, und sie hat somit eine abschreckende Wirkung.

Sie wirkt auch als Abschreckung für uns in der Kirche, weil es das Ergebnis von Sünde offenbart, die nicht bereut und überwunden wird, und schwerwiegende Konsequenzen hat, die in unserem Fall der feurige Pfuhl sein könnten. Unsere Berufung ist eine ganz andere als die Satans, der als Luzifer von Gott durch Jesus Christus geschaffen wurde. Als er sündigte, wurde Luzifer als Satan bekannt, und seine Engel, die ihm in seiner Rebellion folgten, wurden als gefallene Engel oder Dämonen bekannt. Aber alle Engel, einschließlich Luzifer, wurden augenblicklich durch das befehlende Wort geschaffen. Wir lesen auch, dass Engel nicht sterben können (Lukas 20,35-36; vgl. z.B. unsere kostenlose Broschüre, „Engel, Dämonen und die Geistige Welt“). Menschen sind physisch und haben kein ewiges Leben, sondern eine vorübergehende physische Existenz mit der Möglichkeit, das ewige Leben zu erben. Wahre Christen haben jedoch das „Unterpfand“, die „Garantie“ oder „Anzahlung“ des ewigen Lebens durch die Gabe von Gottes heiligem Geist (2.Korinther 1,22; 5,5; Epheser 1,13-14; 1.Johannes 5,11-13).

Unser Potenzial ist insofern einzigartig, als wir vollwertige Mitglieder der Familie Gottes werden können—etwas, das Satan und seinen Dämonen nie angeboten wurde, was zu ihrem Sündenfall beigetragen haben mag. Wir können das ewige Leben im Reich Gottes mit einem unsterblichen, aus Geist bestehenden Körper erlangen, ohne Mängel und voller Energie, um die uns von Gott übertragenen Aufgaben zu erfüllen, und mit ewigem Zugang zu Gott und Christus (vgl. Psalm 23,6).

All das ist uns verheißen, wenn wir unserer Berufung treu bleiben, indem wir Gottes Gesetzen und Satzungen, die auch heute noch gelten, gehorsam sind und bis zum Ende ausharren, wie wir in Matthäus 24,13, einer bekannten Schriftstelle, lesen: „Wer aber beharrt bis ans Ende, der wird selig werden.“ Vergleiche auch Matthäus 10,22.

Wir werden versucht und geprüft, bevor wir unsere Krone erhalten, wie viele der Diener Gottes, die im elften Kapitel des Hebräerbriefs erwähnt werden. Sie sind alle im Glauben gestorben und wurden geprüft, einige sogar bis zum Tod. Das Einzige, worauf sie sich konzentrierten, war die Krone, die sie erwartete, wie Paulus in 2.Timotheus 4,8 sagt: „…hinfort liegt für mich bereit die Krone der Gerechtigkeit, die mir der Herr, der gerechte Richter, an jenem Tag geben wird, nicht aber mir allein, sondern auch allen, die seine Erscheinung liebhaben.“

Wir müssen über die Prüfungen, die wir durchmachen, hinwegsehen, wie Paulus es tat, und auf unsere künftige Belohnung blicken, weil wir wissen, dass wir nicht über das hinaus versucht werden, was wir ertragen können, wie es in 1.Korinther 10,13 heißt: „Bisher hat euch nur menschliche Versuchung getroffen. Aber Gott ist treu, der euch nicht versuchen lässt über eure Kraft, sondern macht, dass die Versuchung so ein Ende nimmt, dass ihr’s ertragen könnt.“ Oder wie es die neue Lutherbibel 2009 bringt: „… sondern mit der Versuchung auch den Ausgang schaffen wird, dass ihr es ertragen könnt.“

Das ist eine ermutigende Aussage, vor allem, wenn wir eine Prüfung durchmachen, und wir haben den zusätzlichen Trost, dass Christus immer für uns da sein wird. In Psalm 37,28 heißt es: „Denn der HERR hat das Recht lieb und verlässt seine Heiligen nicht. Ewiglich werden sie bewahrt, aber das Geschlecht der Gottlosen wird ausgerottet.“

Beachten Sie auch die Verheißung Christi in Hebräer 13,5: „Seid nicht geldgierig, und lasst euch genügen an dem, was da ist. Denn der Herr hat gesagt: ‚ICH WILL DICH NICHT VERLASSEN UND NICHT VON DIR WEICHEN.‘“

Das sind Versprechen, auf die wir uns verlassen können. Sie sind so sicher wie in Stein gemeißelte Aussagen, genau wie die Zehn Gebote. Aber es geht nicht nur darum, bis zum Ende durchzuhalten, sondern auch darum, in der Gnade Gottes und in seiner Erkenntnis zu wachsen: „Wachset aber in der Gnade und Erkenntnis unseres Herrn und Heilands Jesus Christus. Ihm sei Ehre jetzt und für ewige Zeiten! Amen“ (2.Petrus 3,18).

Wir müssen uns auch mit dem Auftrag befassen, die der Kirche und uns persönlich übertragene Aufgabe zu erfüllen, die in Matthäus 24,14 beschrieben wird: „Und es wird gepredigt werden dies Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zum Zeugnis für alle Völker, und dann wird das Ende kommen.“

Wenn wir also treu bleiben und bis zum Ende ausharren, können wir das größte Ereignis der Menschheitsgeschichte beschleunigen, nämlich die Wiederkunft Christi, um den Kriegen, dem Leid und den Übeln dieser Zeit ein Ende zu bereiten.

Wir werden das Vorrecht und die Ehre haben, mit Christus zu herrschen und die Welt hin zur Anbetung des einen wahren Gottes und seines Sohnes Jesus Christus zu führen.

Keine andere Aufgabe ist so wichtig wie diese. Lassen Sie uns also sicherstellen, dass wir treu bleiben und am Ende unsere Krone der Herrlichkeit empfangen. Erinnern wir uns an die ermutigenden Worte Christi in Lukas 12,32: „Fürchte dich nicht, du kleine Herde! Denn es hat eurem Vater wohlgefallen, euch das Reich zu geben.“

In christlicher Liebe und im Dienst für Christus,

Rene Messier (Kanada)

Ursprüngliche Übersetzung aus dem Englischen: Robert Indlekofer

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