Mitgliederbrief – 16. Februar 2022

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Liebe Geschwister und Freunde,

Vor zwei Jahren begannen wir Umstände zu erleben, die die Welt verändert haben. Heute wird das Leben des größten Teils der Weltbevölkerung weiterhin durch die Covid-19-Pandemie und staatliche Beschränkungen eingeschränkt. Abgesehen von den Hunderten von Millionen von Infektionen und den Millionen von Todesfällen ist das tägliche Leben nicht mehr das „Normale“ der vergangenen Jahre. Uns ist natürlich klar, dass die Zahlen überhöht sein könnten, da viele, die angeblich wegen Corona gestorben sind, in Wirklichkeit nur mit Corona starben, aber aufgrund von Grunderkrankungen, und dass Abriegelungen und andere Einschränkungen zum Tod vieler Menschen beigetragen haben, wie jüngste Untersuchungen bestätigen. Auf jeden Fall ist jedoch die Zahl der Menschen, die krank wurden und starben, erschütternd.

Sicherlich hat die Kirche Gottes in dieser Zeit gelitten – wie auch der Rest der Gesellschaft. Es hat Todesfälle gegeben, und mehrere sind von dieser ansteckenden Krankheit befallen worden. Aufgrund von behördlichen Abriegelungen und anderen restriktiven Maßnahmen wurde sogar die Möglichkeit verändert und erschwert, sich zu den wöchentlichen Sabbatgottesdiensten zu versammeln oder die jährlichen Heiligen Tage, einschließlich des Laubhüttenfestes, zu besuchen. In einigen Gegenden war sogar der Besuch des Sabbatgottesdienstes verboten, und die Kirchenmitglieder mussten sich entscheiden, wem sie gehorchen wollten – Gott oder den Menschen.

Wir wissen seit langem, dass sich schockierende Ereignisse ereignen werden, wenn die Wiederkunft Jesu Christi näher rückt. Gott hat in der ganzen Bibel prophetische Warnungen über das Ende dieses Zeitalters gegeben. Die Warnungen sind in der Tat bedrohlich und furchteinflößend, aber das Volk Gottes, das auch mit den „Auserwählten“ beschrieben wird, hat für diese Zeit Zusicherungen erhalten.

Obwohl die Aussagen Jesu klar und deutlich niedergeschrieben sind und jeder sie lesen kann, tun dies nur wenige mit Verständnis. Jesus sprach von „Zeichen“, die sich in Erfüllung der Endzeitprophezeiungen ereignen würden, und zu denen, auf die wir achten sollten, gehören diese:

„… Ein Volk wird sich erheben gegen das andere und ein Reich gegen das andere, und es werden geschehen große Erdbeben und hier und dort Hungersnöte und Seuchen; auch werden Schrecknisse und vom Himmel her große Zeichen geschehen“ (Lukas 21,10-11).

Sodann:

„Und es werden Zeichen geschehen an Sonne und Mond und Sternen, und auf Erden wird den Völkern bange sein, und sie werden verzagen vor dem Brausen und Wogen des Meeres, und die Menschen werden vergehen vor Furcht und in Erwartung der Dinge, die kommen sollen über die ganze Erde; denn die Kräfte der Himmel werden ins Wanken kommen. Und alsdann werden sie sehen den Menschensohn kommen in einer Wolke mit großer Kraft und Herrlichkeit. Wenn aber dieses anfängt zu geschehen, dann seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht“ (Lukas 21;25-28).

Die Kirche Gottes wird während all dieser Ereignisse existieren! Das heißt, wir werden viele dieser lebensverändernden, phänomenalen Ereignisse miterleben! Doch anders als die Welt, die sich gegen Gott aufgelehnt und seine Herrschaft abgelehnt hat, haben Christen die Zusicherung erhalten, dass sie in dieser Zeit und in zukünftigen Zeiten Hilfe erhalten werden. Aber wir werden, wie David schrieb, Prüfungen des Glaubens erleben:

„Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich“ (Psalm 23,4).

Bedenken Sie in diesem Zusammenhang, was auch Jesus gesagt hat:

„Denn es wird dann eine große Bedrängnis sein, wie sie nicht gewesen ist vom Anfang der Welt bis jetzt und auch nicht wieder werden wird. Und wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Mensch selig (gerettet) werden; aber um der Auserwählten willen werden diese Tage verkürzt“ (Matthäus 24,21-22).

Einige Mitglieder der Kirche Gottes werden in den schlimmsten Zeiten, die vor uns liegen, außerordentlichen Schutz erhalten. Das sind die Christen, die in dem Sendschreiben an die „Gemeinde in Philadelphia“ genannt werden, und hier ist die Verheißung von Jesus:

Weil du mein Wort von der Geduld bewahrt hast, will auch ich dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die kommen wird über den ganzen Weltkreis, zu versuchen, die auf Erden wohnen“ (Offenbarung 3,10).

Die neue Lutherbibel 2009 spricht hier vom „ausdauernden Warten“. Die Schlachterbibel schreibt vom „standhaften Ausharren“. Was ist gemeint, wenn Jesus vom Wort der Geduld, vom ausdauernden Warten oder vom standhaften Ausharren spricht?

Natürlich geht es darum, Gott gehorsam zu sein und unser Leben treu nach dem Beispiel Jesu Christi zu leben, aber es gibt noch mehr! Die große Herausforderung, vor der wir stehen, besteht darin, dieser Welt die Warnungen Gottes zu verkünden, und diese Warnungen sind Teil des Auftrags, das Evangelium zu predigen – die GUTE NACHRICHT VOM REICH GOTTES! (vgl. Matthäus 24,14).

Es liegt an Gott, uns die Türen dafür zu öffnen, und es liegt an uns, durch diese Türen zu gehen. Können wir in dieser Hinsicht mehr tun? Ja, und wir müssen es! Das ist eine gewaltige Herausforderung, aber wir wissen, dass es „nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen [soll], spricht der HERR Zebaoth“ (Sacharja 4,6) – und dass „bei Gott… alle Dinge möglich“ sind (Matthäus 19,26).

Kaum vorstellbar, aber es kommen unvorstellbare Dinge auf uns zu! Doch wir kennen die gute Nachricht, dass Gott der Vater eingreifen wird, um der Herrschaft Satans und der Rebellion der Menschen ein Ende zu setzen. Er WIRD JESUS CHRISTUS SENDEN, um das Reich Gottes auf Erden zu errichten!

Lassen Sie mich mit den Worten des zwölfjährigen Jesus schließen, die genau das beschreiben, was wir tun müssen:

“Wusstet ihr nicht, dass ich mit den Dingen (Angelegenheiten, Geschäften) meines Vaters beschäftigt sein muss?“ (Lukas 2,49; Fußnote in der Menge Bibel).

Im Dienste Christi,

Dave Harris

Ursprüngliche Übersetzung aus dem Englischen: Robert Kintzi